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Abschied von einer Gaming-Legende: SEGA-Mitbegründer David Rosen mit 95 Jahren verstorben
Die Brücke zwischen der US-amerikanischen Geschäftswelt und der japanischen Videospielentwicklung
Die Videospielwelt trauert um einen ihrer wichtigsten Pioniere. Angehörige und Weggefährten bestätigten zum Wochenbeginn, dass David Rosen bereits am 25. Dezember 2025 friedlich im Alter von 95 Jahren in seinem Haus in Los Angeles verstarb.
Rosen gilt als „Gründervater“ der modernen Arcade-Industrie. Nach seinem Militärdienst in Japan gründete der gebürtige New Yorker in den 1950er Jahren Rosen Enterprises, um Fotoautomaten und später Spielautomaten zu importieren. Durch die Fusion mit Nihon Goraku Bussan (die Nachfolgegesellschaft von Service Games Japan) im Jahr 1965 entstand das heutige Weltunternehmen SEGA (zur History).
Unter Rosens Führung entwickelte sich SEGA vom Automatenaufsteller zum globalen Marktführer. Er ebnete den Weg für Meilensteine wie das Arcade-Spiel Periscope und leitete später die Expansion in den Heimkonsolenmarkt mit dem Master System und dem Mega Drive ein. Bis zu seinem Rückzug aus dem Vorstand im Jahr 1996 blieb er eine treibende Kraft hinter der Marke, die Ikonen wie Sonic the Hedgehog hervorbrachte.
Die Nachricht von seinem Tod löste weltweit Beileidsbekundungen aus der Branche aus. Experten betonen, dass das moderne Gaming ohne Rosens Vision, japanische Entwicklerkunst mit westlichem Unternehmertum zu vereinen, heute nicht dasselbe wäre. Seine Beisetzung fand bereits am 2. Januar 2026 im privaten Kreis auf dem Inglewood Park Cemetery statt.

