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SEGA SAMMY führt nach heutiger Vorstandssitzung Strukturreformen durch

|   SEGA News

Traditionsstudio Relic Entertainment wird verkauft

TOKIO, Japan, 28. März 2024: Die SEGA SAMMY HOLDINGS INC. beschloss heute Maßnahmen zur Strukturreform auf der Vorstandssitzung. Sie teilt außerdem mit, dass sie aufgrund der Umsetzung der Strukturreform mit einem Verlust rechnet.

Die Strukturreform betrifft insbesondere die europäische Region, die sich zuletzt schnell veränderte. Hintergrund ist laut SEGA Sammy ein Rückgang im Verbraucherbereich aufgrund der veränderten Nachfrage nach häuslicher Pflege im Rahmen von COVID-19 und des wirtschaftlichen Abschwungs aufgrund von Inflation usw., wodurch die Rentabilität gesunken ist. Um diesen Veränderungen entgegenzuwirken und die Rentabilität zu verbessern, entschied sich der Konzern für drei Maßnahmen:

  1. Übertragung von Anteilen an Relic Entertainment, Inc.
    SEGA Sammy beschloss, alle Anteile von Relic zu verkaufen. Alle Anteile werden an die neu gegründete britische Investmentgesellschaft Emona Capital LLP Holdinggesellschaft übertragen. Relic soll damit als freies Studio agieren. Infolgedessen wird erwartet, dass SEGA einen Verlust aus der Unternehmensumstrukturierung in Höhe von etwa 4,7 Milliarden Yen als außerordentlicher Verlust verbuchen wird.

  2. Überprüfung der mittelfristigen Aufstellung
    Nach Überprüfung des mittelfristigen Lineups in den europäischen Studios wurde beschlossen, die Entwicklung einiger sich in der Entwicklung befindlicher Titel einzustellen. Infolgedessen geht SEGA davon aus, als Umsatzkosten einen Verlust von etwa 5,6 Milliarden Yen zu verbuchen. 

  3. Optimierung der Fixkosten
    SEGA hat beschlossen, den Personalbestand an mehreren Standorten im europäischen Raum um rund 240 Stellen zu reduzieren, um die Fixkosten zu optimieren. Infolgedessen wird erwartet, dass ein Verlust aus der Unternehmensumstrukturierung in Höhe von etwa 1,5 Milliarden Yen als außerordentlicher Verlust verbucht wird. Darüber hinaus wurde im September 2023 nach der Einstellung einiger Projekte (darunter der Titel HYENAS) an den europäischen Stützpunkten der Personalbestand um etwa 250 Stellen reduziert.


SEGA Sammy erwartet, dass der Konzern für das im März 2024 endende Geschäftsjahr einen neuen Verlust von etwa 5,6 Milliarden Yen als Umsatzkosten und außerordentliche Verluste von etwa 6,2 Milliarden Yen verzeichnen wird. Durch die Umsetzung der Strukturreformen in Kombination mit den am 28. September 2023 angekündigten Reformen wird der jährliche Mittelabfluss voraussichtlich um etwa 10,0 Milliarden Yen gebremst.

Weitere Informationen gibt es auf: www.segasammy.co.jp/en

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