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Medieval II: Total War – Creative Assembly schließt Arbeiten an Grafik-Engine ab
Mehr Einheiten, mehr Details, bessere KI – Rome-Nachfolger übertrifft seinen Vorgänger in allen Bereichen
München, 19. August 2006: Die Engine steht, die Schlacht kann beginnen! Diese Woche hat das australische Entwicklungsteam von The Creative Assembly die Arbeiten an der Engine des Rome-Nachfolgers Medieval II: Total War (November 2006, PC-DVD) fertig gestellt. Ab jetzt konzentriert sich das im fernen Brisbane beheimatete Team auf das für einen Strategietitel enorm wichtige Balancing und die Erweiterung und Verbesserung der neuen KI-Fähigkeiten.
„Die Total War-Reihe ist eine der wenigen Spieleserien, die sich mit jedem neuen Titel signifikant verbessern konnte – dementsprechend hoch waren unsere Ansprüche und natürlich auch die Ansprüche der Fans und Spieler vor Beginn der Entwicklung gesteckt“, so Martin Hell, Development Supervisor bei The Creative Assembly. „Zurückblickend können wir nun sagen: Wir haben alle unsere Ziele erreicht und konnten darüber hinaus sogar einige Features umsetzen, die wir vor wenigen Monaten noch für unmöglich gehalten hätten“, so Hell weiter.
Für die Spieler bedeutet das: Das Ende der Klonkrieger ist gekommen, der gesteigerte Detailgrad und die vierfache Menge an Texturen sorgen zusammen mit mehr als doppelt so vielen Animationen und 400 neuen Bewegungsabläufen für signifikant authentischere Schlachten. Aufgrund der verbesserten Engine und ihrer enorm gesteigerten Leistungsfähigkeit kann eine höhere Anzahl an Einheiten dargestellt werden. „Wir arbeiten mit einem sehr intelligenten Tool, dass die Rechner-Performance ermittelt und im Verhältnis zur verfügbaren Leistung die maximale Zahl an Einheiten darstellt. Bei den abschließenden Tests haben wir sagenhafte 33.000 individuell agierende Einheiten gleichzeitig auf den Bildschirm bekommen. Dabei standen im Lastenheft anfangs nur 20.000. Das bedeutet aber nicht, dass wir die Zahl auch zwingend ausreizen wollen. Vielmehr verdeutlicht das Ergebnis die enormen Leistungsreserven, die uns diese Engine bietet. Die restliche Performance fließt deshalb direkt in die KI, Umgebungsgrafik und in die neue Vegetation-Engine, die den Schlachtfeldern wesentlich mehr optische Tiefe und Plastizität verleiht“, resümiert Martin Hell.
Auf der Games Convention 2006 in Leipzig zeigt SEGA (Halle 5, Stand F11) eine weit fortgeschrittene Version von Medieval II: Total War, die bereits viele der beschriebenen Verbesserungen enthält. Dabei haben Besucher der Spielemesse die exklusive Möglichkeit, den Rome-Nachfolger erstmals selbst anzuspielen.
Mehr Informationen gibt’s auf der offiziellen Website zum Spiel: www.totalwar.com



